Donnerstag, 26. Januar 2017

115 wertvolle Tipps zu Schwangerschaft, Geburt und Baby-Zeit



Ich habe in meiner Schwangerschaft, bei der Geburt und in der darauffolgenden Elternzeit sehr viele Erfahrungen gemacht, die ich gerne an andere weitergeben möchte. Ich habe mich im Vorfeld über viele Kanäle informiert einige der Informationen die ich hier präsentiere, habe ich dabei nicht gefunden, hätte sie aber gerne vorher gehabt. Nehmt euch diese Tipps und Hinweise und Empfehlungen zu Herzen. Übrigens: Ich erwähne ab und an Markennamen, dies ist aber kein Productplacement, da ich dafür kein Geld bekomme. Ich habe nur viele Marken ausprobiert und möchte meine Erfahrungen damit weitergeben.

Schwangerschaft

  1. Schwanger werden ist nicht schwer… wenn es nicht klappt, einfach mal ein großes Blutbild machen lassen.
  2. …schwanger sein dagegen sehr. Auf was man alles verzichten muss:
    1. Nicht durchgegartes Fleisch, Ei oder Fisch (dazu zählen auch viele Fertigsoßen (#Döner #Subway) und geräucherte Speisen und Salami) wegen Listerien
    2. Katze streicheln (Toxoplasmose (gilt auch für Schildkröten und andere Haustiere))
    3. Schweres Zeug heben (besonders zum Ende der Schwangerschaft)
    4. Verschiedene Kräutertees (Top-Übersicht)
    5. Nahezu alle Erkältungsmedikamente außer Säuglings-Nasentropfen, Tantum Verde, Paracetamol, Isla-Moos und Kamillentee-Inhalation sind verboten. (Details zu Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit)
  3. Setze nur ein Kind in die Welt, wenn du es auch wirklich willst und Geld hast, es zu ernähren. Ein Kind bedeutet eine große Umstellung, dein Leben wird sich radikal verändern, für Hobbies wirst du erstmal keine Zeit mehr haben und du wirst anfangs auf sehr viel verzichten, was bisher selbstverständlich war.
  4. Fisch ist wichtig. Es muss nicht immer Karpfen blau sein, es kann auch gebratener Lachs an Sahnesauce mit Spaghetti sein.
  5. Sorge für ausreichend Kalzium, sonst nimmt dein Körper es aus deinen Knochen. Buttermilch und Quark sind prima. Aber auch homöpathische Präparate sind gut geeignet.
  6. Versuche vor der Geburt noch alles Liegengebliebene zu erledigen und gehe häufig aus, ins Kino oder fahre noch einmal in einen langen Urlaub. Mit Kind hast du dann erstmal dafür keine Zeit mehr.
  7. Sex ist erlaubt aber Sperma ist wehenauslösend.
  8. Überhaupt ist ziemlich viel wehennauslösend. Vor allem Kräuter und Öle.
  9. Je größer das Baby, desto häufiger die Toilettengänge. Merke dir, wo es öffentliche Toiletten in der Stadt gibt, wenn du später mal unterwegs sein solltest.
  10. Männer, geht mit den Screenings! Ein Ersttrimester-Screening kostet zwar fast 200 €, lohnt sich aber wirklich und kann viele Krankheiten ausschließen. Bei gefährlichen Vorerkrankungen der Eltern wird ein zweites Trimester Screening/Feindiagnostik angeordnet und von der Krankenkasse bezahlt. Hierbei sieht man schon unglaublich viel vom neuen Menschlein. Es ist so unfassbar toll diese Bilder zu sehen.
  11. Schwangerschaftshosen bekommt man im Schwangerschaft-Fachhandel, aber günstiger im Babyladen. Ab dem fünften Monat sinnvoll, um den Bauch nicht abzuklemmen.
  12. Für autofahrende Schwangere gibt es spezielle Autofahrerkissen, an denen man den Gurt zwischen den Beinen befestigen kann, um den Bauch nicht zu beeinträchtigen.
  13. Thema Babyladen: Man braucht nicht alles (Liste weiter unten)
  14. Kaufe jetzt schon einen Still-BH. Die meisten sind sehr teuer und haben viele Nähte. Ich habe meine von der Firma Emma-Jane gekauft. Sie sind ausgesprochen günstig, haben keine Nähte, sind sehr bequem und wachsen mit von den Größen A bis F. Die kann man auch schon in der Schwangerschaft tragen und muss nicht ständig BHs kaufen. Auch Still-Pads zum Einkleben wirst du benötigen.
  15. Kaufe dir ruhig eine größere Jacke auch wenn du dir denkst, das das nur noch ein paar Wochen sind mit dem dicken Bauch. Mach dir bewusst, dass du auch danach dein Baby im Tragetuch trägst und die Jacke um euch beide hüllen musst.
  16. Ab dem sechsten bis siebten Monat wird es schwer mit der Agilität. Mach Umzüge oder große Umbauarbeiten also vorher.
  17. Ab dem achten Monat fühlt man sich 40 Jahre älter, vorher Fitness betreiben hilft. Schwimmen soll gut sein. Ist auch toll. Man fühlt sich viel leichter als an Land.
  18. Man nimmt mindestens 10 bis 20 Kilo zu, das ist normal.
  19. Zu hoher Blutdruck ist gefährlich und sollte dem Arzt gemeldet werden.
  20. Mütter, aber vor allem auch Väter, sollten sich im Vorfeld über die neue Situation mit Kind informieren. Dabei helfen Bücher. Für wen das Thema Baby völliges Neuland ist, empfehle ich das Buch „Schwangerschaft Betriebsanleitung“ und das Buch „Baby Betriebsanleitung“. Diese helfen auch Vätern, da sie sehr technisch gehalten sind.
  21. Zum Ende der Schwangerschaft sind einige Beschwerden völlig normal:
    1. Symphysenschmerzen durch die Dehnung des Beckens (Symphysengürtel helfen mäßig und sind nicht zum Sitzen, sondern nur zum Laufen geeignet)
    2. Nierenschmerzen wenn das Kind auf dem Harnleiter liegt
    3. Taube Finger durch die Wassereinlagerung in den Armen und Händen (das Gefühl kehrt etwa einen Monat nach der Geburt von selbst wieder)
    4. Wassereinlagerung in den Beinen sind echt scheiße und Stützstrümpfe helfen. Kompressionshandschuhe bringen eigentlich nix.
  22. Das Krankenhaus sollte in der Nähe liegen. Einige Taxiunternehmen nehmen keine Schwangeren mit.
  23. Für die Rückfahrt in einem Auto oder Taxi benötigst du einen genormten Kindersitz. Der geht allerdings nicht in einem Bus zu verwenden. Wenn später ein Rettungswagen dich und das Kind ins Krankenhaus bringen soll, benötigst du zwingend einen Kindersitz.
  24. Viele Stadt-Ämter bieten Schwangerenberatungs-Vorträge an. Dort werden alle Amtswege erklärt. Das ist hilfreich. Wirklich. Ein Kind zu bekommen ist behördlich gesehen schlimmer als eine Prüfung abzulegen.
  25. Spätestens im vierten Monat solltest du dich für einen Geburtsvorbereitungskurs anmelden. Dieser findet normalerweise im achten Schwangerschaftsmonat statt. Dabei werden Bewegungen und Gebärhaltungen trainiert, dass Wickeln des Kindes geübt und Wissenswertes zum Stillen erzählt. Väter lernen hier, wie sie bei der Geburt helfen können und nicht nur dumm rumstehen oder in Ohnmacht fallen.

Anträge, Ämter und Besorgungen

  1. Wir haben in Deutschland ausgezeichnete Gesetze zum Schutz der Mutter.
  2. Einen Monat vor der Geburt (dem errechneten Geburtstermin) und zwei Monate nach der Geburt herrscht Mutterschutz (falls du kein Berufsverbot hast).
  3. Ab Bekanntwerden der Schwangerschaft bis zum Ende des Mutterschutzes herrscht Kündigungsschutz. Du bist verpflichtet ab Bekanntwerden der Schwangerschaft deinen Arbeitgeber zu informieren. Lies dir die Mutterschutzgesetze ruhig mal durch. Gib deinem Arbeitgeber rechtzeitig bekannt, wann du in Elternzeit gehen möchtest, er ist verpflichtet dir diese Zeit zu genehmigen (wenn du weiblich bist) und auch in dieser Zeit herrscht Kündigungsschutz.
  4. Mit einem Bescheid deiner Gynäkologen über den voraussichtlichen Geburtstermin geht man zur Krankenkasse und beantragt Mutterschaftsgeld. Diesen Zuschuss zum Gehalt, zahlt die Krankenkasse in der Zeit des Mutterschutzes, einen Monat vor und zwei Monate nach der Geburt. Die Bestätigung über die Zahlung des Mutterschaftsgeldes ist für den Antrag auf Elterngeld notwendig.
  5. Kurz nach der Geburt deines Kindes solltest du Namen deines Kindes und Geburtstag bei deiner Krankenkasse angeben, damit dein Kind über dich versichert werden kann und du eine Krankenkassenkarte für dein Kind zugeschickt bekommst.
  6. Irgendwann um den sechsten Monat rum solltest du dir einen Kinderarzt suchen. Die Nähe zur eigenen Wohnung kann dabei hilfreich sein (einige Kinderärzte sind verpflichtet auch bei Annahmestopp neue Kinder anzunehmen, wenn diese im direkten Einzugsgebiet wohnen).
  7. Suche dir so früh wie möglich eine Hebamme. Man unterscheidet zwischen einer Beleghebamme, die im Krankenhaus bei der Geburt die ganze Zeit bei dir ist (die kostet aber ganz schön viel Geld) und einer Nachsorgehebamme, die nach der Geburt die Wochenbettbetreuung übernimmt. Das bedeutet, sie kommt jeden Tag und beantwortet deine Fragen und schaut nach dem Kind, ob es mit dem Stillen klappt, sie wiegt das Kind, betastet deinen Bauch wegen der Rückbildung der Gebärmutter oder überwacht die Abheilung des Nabelrestes. Die Wochenbettbetreuung bezahlt die Krankenkasse.
  8. Auch den Rückbildungskurs bezahlen die meisten Krankenkassen. Diesen beantragt man nach der Geburt in einer Hebammenpraxis.
  9. Elternzeit und Elterngeld sind unabhängig voneinander.
  10. Männer können auch Elternzeit nehmen, sollten diese aber mindestens sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit dem Arbeitgeber bekannt geben (und auch nicht vorher, damit sie nicht gekündigt werden).
  11. Die Vaterschaft beantragt man im Jugendamt oder im Standesamt. Damit erkennt der Vater des Kindes an, dass er der Vater ist. Er erklärt damit, dass er auch finanziell für das Kind aufkommen möchte. Um für das Kind gemeinsam mit der Partnerin Entscheidungen treffen zu können, muss der Vater aber auch das Sorgerecht beantragen. Das geht nur im Jugendamt. Dafür muss man nicht verheiratet sein. In einigen Städten muss man lange auf einen Termin warten, in anderen Städten geht es mit Wartenummer sehr schnell. In einigen Städten ist die Sorgerechtsanerkennung kostenlos, in anderen Städten kostet sie bis zu 70 €. Beide Partner müssen dazu ihren Personalausweis oder ihre Geburtsurkunden zum Termin mitbringen. Ehepartner müssen auch die Eheurkunde mitbringen.
  12. Das Kind bekommt den Nachnamen der Mutter, wenn beide Elternteile nicht verheiratet sind. Wenn beide Eltern das Sorgerecht haben, können sich beide Eltern auch darauf einigen, den Nachnamen des Vaters zu wählen.
  13. Das Sozialamt zahlt für jedes erste Kind 192 € (Stand 2017) Kindergeld im Monat. Kindergeld muss man bei der Familienkasse beantragen, diese ist meistens in der zuständigen Arbeitsagentur ansässig. Diesen Antrag kann man auch schriftlich einreichen.
  14. Elterngeld: Das Familienamt zahlt für jede Geburt bis zu 12 Monate maximal 65 % deines Nettolohns, wenn du in dieser Zeit nicht arbeitest und dich um dein Kind kümmerst. Es gibt mehrere Varianten das Elterngeld zwischen zwei Partnern aufzuteilen:
    1. Der Vater die ersten beiden Monate Elternzeit, in denen die Frau noch die Zahlungen vom Mutterschutz genießt, und die Frau nimmt anschließend zwölf Monate Elternzeit.
    2. Der Vater nimmt die ersten beiden Monate Elternzeit, in denen die Frau noch die Zahlungen vom Mutterschutz genießt, und anschließend parallel zur Mutter weitere Monate (dadurch sinken aber die Gesamtmonate der Mutter).
    3. Der Vater nimmt die ersten beiden Monate Elternzeit, in denen die Frau noch die Zahlungen vom Mutterschutz genießt. Die Mutter nimmt daran anschließend Elternzeit. In dieser Zeit nimmt der Vater immer wieder zwei Monate am Stück Elternzeit, um wichtige Entwicklungsstufen seines Kindes nicht zu verpassen.
    4. Die Mutter nimmt volle zwölf Monate Elternzeit, bekommt aber die ersten beiden Monate nichts ausgezahlt, da sie in dieser Zeit noch die Zahlungen vom Mutterschutz erhält. Wenn sie in dieser Zeit Teilzeit (bis zu 30 Stunden pro Woche) arbeitet, kann sie bis zu 24 Monate lang Elternzeit nehmen.
    5. Die Mutter geht ganz normal arbeiten und der Vater nimmt die volle Elternzeit in Anspruch (zwölf Monate) oder geht Teilzeit arbeiten (24 Monate).
  15. Auch für ALG II-Empfänger gibt es Elterngeld (ein Freibetrag in Höhe von 300 € wird genommen, alles darüber wird als Einkommen angerechnet). Man kann sich im Jugendamt zu Elterngeld beraten lassen, wenn man ALG II-Empfänger ist oder Selbstständiger. Für Selbstständige wird das Elterngeld nicht aus den letzten zwölf Monaten berechnet, sondern vom Einkommen des letzten Jahres.
  16. Selbstständige Tätigkeit während der Elternzeit und des Bezugs von Elterngeld sind möglich. Wenn Einkommen in einem Monat anfällt, muss es bis 14 Tage vor der Fälligkeit der nächsten Zahlung (= Mitte des Monats) an das Amt gemeldet werden; man kann dann diesen Monat eventuell in einen „Elterngeld Plus“-Monat umwandeln (d.h. man arbeitet Teilzeit) und arbeitet nach Ende der Basis-Elterngeldzeit noch einen Monat in Teilzeit oder das Basiselterngeld wird um die Summe der Erwerbseinkünfte gekürzt.
  17. Basis-Elterngeld und Elterngeld Plus sind frei mischbar. Basis-Elterngeld basiert auf dem durchschnittlichen Gehalt der letzten Monate. Es wird gezahlt, wenn du nicht arbeiten gehst. Elterngeld Plus ist die Hälfte des durchschnittlichen Gehaltes der letzten Monate und wird gezahlt, wenn du Teilzeit arbeiten gehst. Die Mutterschaftsgeldmonate in denen Frauen Mutterschutz haben und nicht arbeiten dürfen und von der Familienkasse und Krankenkasse einen Gehaltsersatz beziehen, (Mutterschaftsgeld) zählen als verbrauchte Elterngeld-Monate!
  18. Meckere nie wieder über Deutschland wenn du diese Vorteile in Anspruch nimmst. Allerdings dauert die Bearbeitungszeit des Elterngeldantrags mindestens acht Wochen.
  19. Für den Antrag auf Elterngeld sind mehrere Amtsgänge nötig. Beim Bürgeramt musst du nachweisen, dass du gemeldet bist. Bei der Krankenkasse musst du nachweisen, dass du Mutterschaftsgeld kommen hast. Die Zuzahlung zum Mutterschaftsgeld muss dir auch dein Arbeitgeber bestätigen. Für ausländische Mitbürger oder Selbstständige gelten auch noch andere Bedingungen. Mache dich also früh wie möglich schlau.
  20. Alle diese Bestätigungen bekommst du erst nach Ausstellung der Geburtsurkunde. Da die Standesämter häufig überlastet sind, vereinbare sofort nach der Geburt einen Termin beim Standesamt für die Ausstellung der Geburtsurkunde. Viele Krankenhäuser schicken deine Daten und die Daten deines Kindes schon vorab an das Standesamt. Drei Ausfertigungen der Geburtsurkunde, die du für Anträge benötigst, bekommst du von der Stadt. Darüber hinaus solltest du dir unbedingt ein weiteres Exemplar sichern, das kostet zwar 10 Euro, aber du wirst es brauchen (bzw. dein Kind in seinem späteren Leben)!
  21. Ab dem ersten Lebensjahr deines Kindes hat es Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz vorher ist Tagespflege möglich. Die Anmeldung für die Kinderkrippe oder den Kindergarten sollte möglichst sofort nach der Geburt gemacht werden. In größeren Städten gibt es ein Stadtkontingent, für das man sich auf einer städtischen Webseite bewerben kann. Auch dafür benötigt man eine Geburtsurkunde.
  22. Für Reisen innerhalb der EU benötigt dein Baby einen Kinderreisepass. Dieser muss beantragt werden mit allen Sorgeberechtigten und einem biometrischen Foto deines Kindes.

Geburt

  1. Eine PDA ist eine tolle Sache. Man kann sie aber nur während der Eröffnungsphase und nicht während der Austreibungsphase verwenden.
  2. Die PDA sorgt dafür, dass deine Haut juckt. Nicht kratzen! Sonst wirkt sie kürzer.
  3. Nimm ein Kissen mit. Geburtsbetten sind furchtbar unbequem.
  4. Viel trinken. Wasser oder Tee. Fencheltee regt außerdem die Milchbildung an.
  5. Nimm was zu Essen mit. Geburten dauern lange. Am besten Trockenware, die man ohne lange Kühlung aufbewahren kann. Dennoch nicht zu viel essen, falls du in Vollnarkose musst.
  6. Eine Geburt ist wirklich nichts Schönes. Der Vorteil: Schon nach wenigen Wochen hast du vergessen wie schlimm es war.
  7. Männer: Nicht den Fotoapparat vergessen. Auch wenn es komisch scheint in einem Kreißsaal Fotos zu machen, du wirst es nie bereuen die ersten Minuten deines Kindes auf einem Foto für die Ewigkeit festgehalten zu haben. Diese Bilder bekommst du sonst nie wieder.
  8. Falls ihr das Angebot bekommt, dass ein Profifotograf Bilder im Krankenhaus von eurem Kind macht, lasst es machen, ihr werdet es nicht bereuen.
  9. Für den Wochenfluss, der bis zu sechs Wochen dauern kann, besorge dir schon vorher Inkontinenzeinlagen mit einer Vliesoberfläche im Drogeriemarkt
  10. Für die ersten 2-4 Wochen zu Hause besorge dir irgendjemanden, der dir im Haushalt hilft, denn du wirst zunächst sehr ermattet sein und schnell müde werden.
  11. Versuche mit dem Baby zu schlafen, d. h. schlafe, wenn das Baby schläft.

Babybedarf 

Nahrung

  1. NUK und Avent sind die bekanntesten Hersteller für Trinkflaschen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Luft entweicht aus beiden Flaschen und verhindert somit zu viele Blähungen. An Avent-Flaschen saugt es sich schwerer. Das Baby kann damit lernen, stärker zu saugen. Der Zusammenbau von Avent-Flaschen ist komplizierter; NUK-Flaschen haben an der Öffnung zwei Biegungen, an denen die Milch hängen bleiben kann. Avent-Flaschen sind insgesamt breiter und die Deckelform verhindert ein Auslaufen der Milch beim Schütteln. In NUK-Flaschen passt wesentlich mehr hinein. Will man dickere Milch verfüttern, braucht man eine größere Öffnung im Sauger. Avent-Sauger haben nur mehr Löcher im Sauger, diese werden aber nicht größer. Die Löcher in den NUK-Flaschen werden größer bei den M- und L-Saugern. Zubehör gibt es für beide Marken, zum Beispiel Handpumpen. Als Anzahl am Flaschen eignet sich für den Anfang 4-6 Flaschen, wenn man zufüttert und nach jeder Brustmahlzeit noch eine kleine Flasche verfüttert.
  2. Stillen hilft bei der Rückbildung der Gebärmutter und sorgt dafür, dass das Kind optimal mit Nährstoffen versorgt ist. Außerdem bekommt das Kind bei einer Erkältung der Mutter auch ihre Abwehrkörper. Beim Stillen können aber anfangs auch Schmerzen (z.B. Nachwehen) auftreten.
  3. Handpumpen eignen sich, wenn man viel Milch hat und diese abpumpen und einfrieren möchte. Wenn man den Milchfluss in Gang bringen möchte, benötigt man eine elektrische Milchpumpe. Diese sind sehr teuer. Die beste auf dem Markt ist die Medela Symphony. Sie kostet um die 1.500 €. Man kann sich elektrische Milchpumpen vom Kinderarzt verschreiben lassen. Dann bezahlt man nichts dafür. Das Rezept geht für einen Monat und kann bis auf drei Monate verlängert werden.
  4. Hilfreich beim Anrühren von Flaschen ist ein Breikosterwärmer. Diesen gibt es für ca. 30 € von NUK. Damit kann man schnell und einfach das Wasser in der Flasche erwärmen und dann das Milchpulver hinzugeben. So erspart man sich mühevolles Aufkochen und Abkühlen des Wassers.
  5. Ebenfalls hilfreich ist ein Sterilisator. Es gibt Dampfsterilisatoren und Mikrowellensterilisatoren. Damit lassen sich gebrauchte und ausgespülte Flaschen im Handumdrehen sterilisieren. Man erspart sich damit das mühsame Auskochen.
  6. Einige Eltern verzichten auf Nuckel. Einige Kinder nehmen sie gerne zum kurzweiligen Beruhigen. Am besten sind in sich gebogene Nuckel, die sich der Gesichtsform perfekt anpassen. Ich bevorzuge Nuckel mit Greifring, denn diese lassen sich auch bei zappelnden Kindern perfekt applizieren. Hier gibt es sehr gute Schnuller von NUK. Ein gutes Schnullerband dafür ist eines mit Klettverschluss, statt eines Rings.
  7. Wer Schnuller verwendet, sollte mehrere davon haben. 8-10 sind ausreichend. Fürs erste.

Wickeln und Windeln

  1. Eine Wickelmatte mit konkaver Ausbuchtung ist optimal; die erhöhten Seiten verhindern zwar nicht ein Herunterrollen des Babys aber behindern es zumindest teilweise.
  2. Ein Heizstrahler über dem Wickeltisch ist nicht notwendig. Ein verschließbarer Windeleimer mit einfach zu öffnenden Deckel hingegen schon.
  3. Du brauchst etwa vier bis sechs Wickelmattenbezüge. Acht sind auch o. k.
  4. Zum Windelnwechseln empfehle ich das Kind mit trockenen Babytüchern (bei dm ca. 0,99 € für 100 Tücher) zu reinigen und es danach mit Feuchttüchern (ohne Duftstoffe und Alkohol) oder feuchten Waschlappen zu reinigen. Waschlappen für Kinder gibt es sehr günstig bei Rossmann oder Kik. Wer Feuchttücher verwendet, sollte sich einen Feuchttuchspender kaufen, damit die Feuchttücher nicht austrocknen.
  5. Größe 1-Windeln eignen sich wirklich nur für kleine Bbabys, z.B Zwillinge. Kinder mit mehr als 3000 g können schon Größe2-Windeln verwenden, deswegen lohnt sich der Kauf von Größe1-Windeln meiner Meinung nach nicht, wenn man weiß, dass das Baby mehr wiegen wird. SUPERTIPP: Bei Windeln im Karton gibt es günstige Kartonware in B-Qualität zu besonders günstigen Preisen. Meistens ist nur der Aufdruck fehlerhaft.
  6. Wer mit Naturwindeln wickeln möchte, sollte sich über Stoffwindeln vorher im Internet informieren. Jedes Windelpaket besteht aus einem Saugkern und der Windel, darüber kommt ein Nässeschutz. Dieser sollte wasserundurchlässig sein. Bei Bedarf kann noch ein Windelvlies in die Windel gelegt werden, billiger ist allerdings ein Blatt Küchenkrepp (so kommt weniger Scheiße in die Waschmaschine). Auf den Gebrauch von Winkelklammern oder Snappys sollte verzichtet werden da das Baby diese öffnen kann oder sich daran verletzen kann.
  7. Um Wundwerden zu verhindern, cremt man den Windelbereich des Babys bei jedem Windelwechseln mit Penatencreme ein. Sollte es doch einmal wund werden, gibt es gute Wundcreme von Weleda.
  8. Krankenhäuser verwenden Puder zum Austrocknen des Nabelrestes. Zuhause muss unbedingt weitergepudert werden. Um eine Entzündung oder das Nässen des Nabelrestes zu verhindern, ist es sinnvoll in der Apotheke Chlorhexidin-Puder zu kaufen. Das Zeug ist zwar sehr aggressiv, hilft aber wirklich gut und lässt Babys Nabel ruckzuck abheilen.
  9. Während der Stillzeit sollte man auf seine Ernährung achten und auf Kohl und Hülsenfrüchte verzichten. Obst hingegen ist in kleinen Mengen durchaus vertretbar und führt nicht sofort zu wunden Popos.
  10. Die erste Kinderscheiße ist schwarz. Muttermilchstuhl ist bräunlich oder gelblich bis grünlich, sehr dünnflüssig und mit kleinen Bröckchen versehen. Auch Zahnpastakonsistenz ist normal.
  11. Beim Wickeln kann es passieren, dass das Kind den Stuhl im hohen Bogen aus seinem kleinen Körper schießt. Reichweiten bis 1,80 m sind dabei keine Seltenheit. Ein Teppich vor dem Wickeltisch lohnt sich daher nicht. Ist die ganze Wohnung mit Teppich ausgelegt, empfiehlt sich vor dem Wickeltisch ein Stück PVC-Bodenbelag. Latex-Tapetenhaut macht Wände abwaschbar.
  12. Lass dich nicht treffen. Muttermilchstuhl geht auch beim Waschen nicht immer raus. Einige Kleidungsstücke könnten für immer ruiniert sein. Vorsorglich beim Wickeln ein Tuch auf das urinspeiende Genital legen oder sich einfach nicht zum Aufwischen des Sprühschisses nach unten beugen, ohne dem Kind eine frische Windel umgebunden zu haben, sind nur zwei gutgemeinte Ratschläge.

Ernährung

  1. Blähungen beim Baby sind normal (#Dreimonatskoliken), dauern bei Jungs länger und liegen hauptsächlich an der fehlenden Bauchmuskulatur, die Pupse nicht ausdrücken kann. Auch zu viele Bläschen der Gallenflüssigkeit werden dafür verantwortlich gemacht. Gegen letztere hilft Lefax. Einige Eltern haben auch gute Erfahrungen mit Chamomilla gemacht (in der Dosierung C30 drei Kügelchen vor und nach der Mahlzeit verabreichen).
  2. Fenchel-Anis-Kümmel-Tee hilft nicht nur der Mama bei der Milchproduktion, sondern auch dem Baby (über die Muttermilch) gegen Blähungen.
  3. Einige Babys haben auch Probleme Laktose zu spalten. Diese ist auch in Vitamin-D-Tabletten. Statt Vitamin-D-Tabletten kann man auch Vitamin-D-Öl nehmen, was Kinder wesentlich besser vertragen.
  4. Ausgestrichene oder abgepumpte Muttermilch kann man bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren oder bis zu sechs Monate im Tiefkühler. Hierfür eignen sich normale Zipp-Gefrierbeutel. Zum Auftauen immer langsam auftauen, NIE in die Mikrowelle! Beim Einfrieren verändert sich aber der Geschmack der Milch, es kann sein, dass dein Kind sie dann nach dem Auftauen nicht mehr haben will. Falls du sehr viel Milch hast, trink sie lieber selber, als sie einzufrieren. Durch die vielen Nährstoffe bis du optimal versorgt und musst nicht so viel futtern. Zum Abnehmen nach der Schwangershcaft habe ich noch einen anderen Blogbeitrag geschrieben.
  5. Fertigmilchpulver sollte man schon im Voraus kaufen, denn nicht immer funktioniert die Brust so, wie man sich das vorgestellt hat. Bevor das Kind hungert, also sicherheitshalber lieber eine Packung Pre-Nahrung im Küchenschrank haben. Für unterwegs ist sie sowieso sinnvoll.
  6. Für die erste Pulvernahrung kann man PRE-Nahrung oder 1-Nahrung verwenden. 1-Nahrung enthält zusätzlich Stärke und kann als Alleinnahrung verwendet werden. PRE-Nahrung eignet sich hingegen ausgezeichnet zum Zufüttern zur Muttermilch und für die ersten drei Monate.
  7. 1-Nahrung sollte man nicht nur Schütteln, sondern auch mit einem Plastiklöffel umrühren, da sich sonst kleine Stückchen bilden, die das Loch im Sauger verstopfen.
  8. Brei sollte man einem Kind nicht vor Ende des vierten Monats geben. Erst mittags mit Karottenbrei anfangen und nach zwei Wochen das nächste Gemüse probieren, um allergischen Reaktionen vorzubeugen. Anschließend ab sechsten, siebten Monat oder so einen Getreidebrei zum Nachmittag geben. Bei der ersten Fütterung den Boden mit Zeitungspapier auslegen.
  9. Friere den Brei in kleinen Portionen ein. Nimm dafür Eiswürfelbehälter aus Silikon oder mit Silikonboden, so kannst du die Breiwürfel besser herausdrücken und die Würfel in einer Tüte aufbewahren und nach Bedarf auftauen.

Baby-Kleidung

  1. Ein Kind braucht in den ersten Lebensmonaten keine festen Schuhe. Im Winter reichen ein bis zwei Paar gestrickte Schuhe für die Ausfahrten im Kinderwagen.
  2. Ein Kind braucht als Unterwäsche sechs bis zehn Bodys, sechs bis zehn Strampler und sechs bis zehn Pullover oder Jübchen. Dazu 2-3 dicke Pullover und dicke Hosen für die Ausfahrten im Wagen. Wenn es sich nicht nach jeder Mahlzeit vollkotzt oder jeden Body nass macht, reicht das für 4 Tage locker und nach 4 Tagen wäscht man eh wieder. Im Winter brauchst du zusätzlich noch eine Jacke oder einen kuschligen Ganzkörperanzug. Außerdem 2-3 Mützen für drinnen und draußen. Sehr günstige Kinderkleidung gibt es bei Kik. Lieber nciht bei Primark Kinderkleidung kaufen. Diese hat sehr chemische Ausdünstungen und steht im Verdacht krebserregende Stoffe zu beinhalten.
  3. Heutzutage kommen fast alle Kinder mit mehr als 50 cm auf die Welt. Kaufe daher zunächst nur Kleidung in der Größe 56 (das bedeutet dass sie bis 56 cm passt). Falls dein Kind tatsächlich kleiner als 50 cm ist, kannst du in den drei Tagen, die du im Krankenhaus bist, jemanden losschicken, um drei, vier Bodys, Strampler und Pullover in der Größe 50 zu kaufen.
  4. Kinder wachsen sehr schnell. Größenangaben auf Kinderkleidung sind nicht immer identisch. Manche Kinder haben sehr lange Beine deshalb passen ihnen die Bodys in der einen Größe noch, die Strampler aber schon nicht mehr. Durchschnittlich trägt ein Kind eine Größe etwa zwei Monate lang. Gebraucht kaufen ist also keine Sünde.
  5. Wenn du mit Naturwindeln oder Stoffwindeln wickelst, achte bitte darauf dass die Windelpakete sehr groß sind und du damit schon eher Kleidung in der nächstgrößeren Größe brauchst.
  6. Bodys sollten bis 60 °C waschbar sein.
  7. Strampler sollte man zwischen den Beinen mit Druckknöpfen schließen und öffnen können. So ist es am einfachsten das Kind schnell zu wickeln. Zweiteiler sind vor dem vierten Lebensmonat nicht sinnvoll, da der Bund der Hosen häufig in den Bauch drückt und Blähungen begünstigt.
  8. Lätzchen sind ab Beginn der oralen Phase sinnvoll. Diese beginnt etwa mit zwei Monaten.
  9. Kratzfäustlinge sind in den ersten Monaten wichtig, denn die Fingernägel des Babys sind scharf genug, seine Haut zu verletzen.
  10. Fingernägel des Babys schneidet man am besten mit einer handelsüblichen Nagelschere. Dabei nimmt man die Faust des Babys in die Hand und schiebt immer einen einzelnen Finger zum Schneiden heraus. Der andere Arm wird dabei unter dem eigenen Arm eingeklemmt.
  11. Die wenigsten Babys schlafen nachts durch. Für die erste Zeit eignet sich ein Anstell-Bettchen, was du neben dein eigenes Bett stellen kannst. So ist dein Baby immer nah bei dir. Oder du legst dein Baby auf eine wasserdichte Betteinlage direkt neben dich. Dabei musst du aber darauf achten, dass Decke und Kissen weit genug vom Baby weg sind, dass es nicht ersticken kann.
  12. Bei der Ausstattung eines Babybettes achte auf die folgenden Hinweise:
  13. Bei einer Schlafzimmertemperatur von 15 bis 19 °C reicht einen Schlafsack für das Baby vollkommen aus, um es warm zu halten. nur die Hände werden kalt. Im Winter sind gefütterte Schlafsäcke sinnvoll. Am besten sind die, die an der Seite zu öffnen gehen und an den Trägern Druckknöpfe haben. So kannst du das schlafende Kind alleine ohne Umstände hineinlegen und den Schlafsack schließen, ohne es zu wecken.
  14. Wenn das Kind nach dem Essen ausläuft (der Magen noch nicht vollständig schließt), stopfe Kissen und Decken so unter die Matratze des Babybettes, dass das Baby schräg liegt. Lege nie Decken oder Kissen oder Stofftiere ins Babybett.

Ausstattung

  1. Kinderwagen: Gute Wagen kosten 300 bis 1000 €. Gebrauchte gibt es bei eBay sehr günstig. Ein Kinderwagen sollte breite Reifen haben. Alle Stoffteile sollten herausnehmbar und waschbar sein.
  2. Als Decke für den Kinderwagen reicht ein Kopfkissen oder eine dicke Kinderdecke.
  3. Spielzeug oder ein Mobile im Kinderwagen benötigt das Kind im ersten Monat nicht; es kann frühestens mit dem 30. Tag richtig gucken. Auch Kuscheltiere für Kinder unter sechs Monaten sind ziemlich sinnlos, da das Kind noch nicht greifen kann und das Kuscheltiere nicht als eigene Entität wahrnimmt. Dagegen helfen Kuscheltiere mit einem Zugseil, die eine Melodie spielen, unheimlich als Ablenkung beim Wickeln.
  4. Mulltücher braucht man immer und ständig und viele! Du kannst sie nutzen:
    1. Als Lätzchenersatz. Halbiere einige Mulltücher, dann kannst du sie besser unter das Kinn eines Kindes schieben, wenn es sabbert.
    2. Um in der Tragetasche für genügend Abstand zum eigenen Körper zu sorgen.
    3. Als Kleidungsschutz: Über die Schulter legen beim Bäucherchen machen
    4. Um Naturwindeln zu basteln
    5. Zum Breitwickeln
Moltontücher eignen sich hingegen um das Kind zuzudecken oder, Babytragen oder Sitzschalen damit auszulegen oder vorübergehend Kissen oder Sofas damit abzudecken, wenn man bei anderen zu Besuch ist.
  1. Eine Wickeltasche für den Wagen ist recht sinnvoll; man sollte sie immer dabei haben. Darin: 2-3 Windeln, eine Penatencreme-Dose, Feuchttücher, Wechselwäsche (auch für dich #Spucken), Spucktücher, Fertigfutter als Pulver in Flaschen und eine Thermoskanne mit heißem Wasser (oder möchtest du in der U-Bahn deine Brust auspacken?).
  2. Eine Tragetasche (vor der Brust zu tragen) oder ein Tragetuch sind sehr praktisch so kannst du dein Kind auch bei der Hausarbeit ganz dicht bei dir tragen. Bei eBay gibt es auch günstige Tragetücher für ca. zehn Euro. Bei Tragetaschen solltest du darauf achten, dass sie für einen gesunden Rücken des Babys geeignet sind. Tragetaschen sind für Kinder unter 1 Monat nicht wirklich sinnvoll.
  3. Badetag: Du benötigst eine Wanne (anfangs reicht eine Wäschewanne vom Baumarkt), einen Schwamm oder einen Waschlappen, Babyshampoo, ein Badethermometer für die richtige Temperatur, Kapuzenhandtücher (3-4 Stück reichen) und eine weiche Babyhaarbürste.
  4. Das erste Bad sollte man erst nach dem Abfallen und Verheilen des Nabels machen. In den ersten Monaten reicht ein Bad pro Woche. Nach jedem Bad muss das Kind komplett eingecremt werden. Hier empfehle ich Weleda-Produkte, da hier einfach die Qualität am besten ist (auch wenn sie sauteuer sind).
  5. Mache deine Wohnung Kindersicher: In den ersten Monaten reicht es, wenn du dein Sofa mit einer Decke abdeckst und dein Bett mit wasserdichten Betteinlagen schützt. Nach und nach, wenn das Kind mobil wird, musst du Dezimeter für Dezimeter deiner Wohnung absichern (#Kabel, #Ecken und Kanten, #Herd). Du wirst öfter sauber machen müssen, wenn du nicht willst, dass dein Kind Staub und Dreck frisst.
  6. Kaufe dir einen kleinen Kalender, um darin aufzuschreiben, was dein Baby für Fortschritte macht, wann es was lernt, wann es den ersten Zahn bekommt, wann laufen lernt, usw.
  7. Ein Babyfon ist nur sinnvoll, wenn du weißt, dass du dich von deinem Baby für längere Zeit über eine größere Distanz entfernst (zum Beispiel im Hotel).

Das Baby

  1. Fast alle Babys haben Milchschorf auf dem Kopf. Man kann warten bis er von selber weg geht oder nach jeder Haarwäsche mit einer weichen Babyhaarbürste die Haare gegen den Strich bürsten, damit die kleinen Schüppchen sich lösen und ausgekämmt werden können.
  2. Gewöhne dein Kind früh daran auch mal auf der Seite zu liegen. So wird der Hinterkopf nicht platt.
  3. Fussel im Haar deines Kindes immer abschneiden, nie herausziehen.
  4. Gewöhne dich und dein Kind früh an einen geregelten Tagesablauf. Das funktioniert auch wenn du nach Bedarf stillst.
Liebe Mamas, bitte kommentiert, wenn ich was vergessen habe. Danke.
Die Kommentare, die auf Facebook kamen, füge ich demnächst als Kommentar ein.

Weiterführende Links:
Hier ein paar Tipps fürs Nähen für Babys 

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