Samstag, 25. August 2012

Männer und Frauen


Männer und Frauen, ein ewiger Gegensatz, aber der eine kann nicht ohne den anderen. Gleichsetzung wäre dieser Tage angebracht, einige Ansätze gibt es auch schon, aber ist das wirklich so einfach?


Politisch korrekt hätte ich jetzt Frauen und Männer schreiben müssen (nicht, das es gesetzlich über die Reihenfolge der Nennung eine Vorschrift gäbe, es ist eher eine ungeschriebene Regel).
Seit einigen Jahren werde ich als Student (oder StudentIN) als Studierende beschimpft („die sich vergeblich-Bemühenden") und das nur weil die Schreibung von „Studierende“ in der weiblichen, wie männlichen Form gleich klingt. Kurz darauf wurden unsere Dozenten zu „Dozierenden“ und die Assistenten zu „Assistierenden“. Ich warte auf den Tag, an dem auch die Praktikanten und Praktikantinnen zu „Praktikierenden“ verunstaltet werden.

Politisch korrekt müssen laut Gesetz alle Stellenausschreibungen „geschlechtsneutral“ erfolgen und man muss die Frauen auch im Gesetz immer extra mit erwähnen. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen. Abgesehen davon, dass manche Texte dadurch vielleicht noch ein bisschen verknoteter, noch verkorkster und noch komplizierter erscheinen, einfach weil es bei der ganzen Aufzählerei länger dauert, bis man auf den Punkt kommt, hat frau dieses Recht feministisch betrachtet verdient, nicht immer nur „mitgenannt“ zu werden.

Dennoch bin ich dagegen Männer und Frauen grundsätzlich gleichzusetzen. Es gibt eben Tätigkeiten, die Frauen besser können, als Männer und es gibt Tätigkeiten, die Männer besser können, als Frauen. Das darf man nicht einfach unterschlagen. Viel wichtiger ist es eine Frau für die gleiche Arbeit endlich auch gleich zu bezahlen!!

Das bringt auch den Frauen mehr, als diese Neubenennung, die die Feministinnen pausenlos anstrengen.

Diese Umbenennung kostet Millionen und bringt eigentlich nur dem Ego der Feministinnen etwas. Keine Frau bekommt damit gleichen Lohn, wie ihre männlichen Kollegen. Für die Frauen dieser Nation ändert sich damit nichts, denn kein Mann wird auf den Gedanken kommen die Frau durch die neue Benennung mehr zu achten, als er es nicht vorher schon getan hätte.



Zum Weiterlesen:


Bildnachweise:



Montag, 23. April 2012

Goethe und die Wasserflaschen

Wer den Lesesaal der Hauptbibliothek der Universitätsbibliothek Halle/Saale kennt, kennt auch die beiden Steinköpfe, die seinen Eingang zieren. Einer davon ist Goethe.

Jeden Tag stehen vor der Stele mit seinem Kopf Dutzende von Wasserflaschen. Bisher ging ich davon aus, dass die Bibliotheksmitarbeiter diese rausstellten, wenn sie eine herrenlose Flasche gefunden hatten, damit sie der Besitzer wieder abholen kann, wenn er den Verlust bemerkt. Doch dem ist nicht so.

Diese Flaschen sind nicht herrenlos. Da man in der Bibliothek weder trinken noch essen darf, stellen einfach alle Studenten ihre Trinkflaschen direkt vor den Eingang des Lesesaals, damit der Weg zum erfrischenden Nass nicht ganz so weit ist, wie zu den Spinden. Alle wissen das und alle lassen die Flaschen der anderen unangetastet. Ein ungeschriebenes Gesetz und Goethe wacht darüber.

Sonntag, 8. April 2012

BILD-Fehler

Fast jede BILD-Zeitung präsentiert sich mir als Saatfeld für Fehler aller Art. Hier eine kleine Auswahl: Über die zahlreichen Rechtschreibfehler der BILD-Zeitung müssen wir nicht reden.

Da werden Buchstaben einfach mal weggelassen.
Da werden Namen über lange Zeiträume hinweg einfach falsch geschrieben.
Politisch korrekte Formulierungen sucht man in diesem Artikel vergebens (oder ist diese Doppeldeutigkeit das etwa Absicht??)
Der Bildzeitung wird ja oft Nachrichtenschönung, Verdrehung von Tatsachen oder gar das Erfinden von Meldungen nachgesagt. Dabei haben sie das gar nicht nötig. Ist am Vortag nicht genug passiert, um damit eine Zeitung zu füllen, werden Artikel einfach doppelt abgedruckt.
(Auf dem Foto (zum Vergrößern draufklicken) sieht man die Seiten 12 und 13 aus der BILD Bundesuasgabe vom 26.3.2012. Doppelte Nachrichten sind rot eingekästelt.)



Mehr lustige Fehler gibt’s hier: